Angekommen im pastoralen Dienst auf Lebenszeit gibt es andere Fragen als zu Beginn des Probedienstes. Die Zeit des „Praxisschocks“ liegt schon etwas zurück. Und auch, wo es zunächst schwer möglich schien, sind inzwischen viele der Rollen und Aufgaben vertraut, viel ist neu erlernt, entdeckt und angepackt.
Natürlich gab es enttäuschte Erwartungen auf beiden Seiten. Erste Kurskorrekturen sind vielleicht schon erfolgt: Aufgaben abgegeben, neue Fähigkeiten entdeckt. Die Verwaltung und die Strukturprozesse gehören mittlerweile auch dazu.
Da tut es gut, einmal genauer hinzuschauen: Wo bin ich gestartet? In welcher Hinsicht haben die ersten Amtsjahre mich und meinen Dienst verändert? Was ist leichter geworden? Wo stehe ich mit meiner pastoralen Existenz?
Das soll in dieser Woche Platz haben. Genauso wird es gehen um:
- Leitung
- Prävention sexualisierter Gewalt (die Einheit kann als Fortbildung im Sinne PrävG § 8 anerkannt werden), Nähe und Distanz
- Arbeitsorganisation + Priorisierung von Aufgabenlast
- Salutogenese mit der Kernfrage „Wie bleibe ich authentisch und gesund?“