Kolleg | 21.04.2027 · 10:00–16:00 Uhr

Die christliche Rechte

Entwicklungen, Netzwerke und Einflussstrategien

In den vergangenen Jahren haben rechtskonservative und rechtspopulistische Strömungen zunehmend an gesellschaftlicher und politischer Bedeutung gewonnen. Unter dem Begriff „christliche Rechte“ versammeln sich unterschiedliche Akteur*innen und Netzwerke, die sich auf christliche Traditionen berufen und zugleich Einfluss auf politische Debatten zu Themen wie Familie, Geschlechterrollen, Migration, Demokratie und nationale Identität nehmen. Bei dem Studientag fragen wir danach, in welchem Verhältnis Christentum und extreme Rechte stehen. Rechtsextreme Narrative zu identitärem Nationalismus, Anti-Genderismus und Anti-Umweltschutz oder in Verschwörungserzählungen bauen häufig auf Begründungsmustern auf, die ihren Ursprung im Christentum haben. Wer die extreme Rechte verstehen will, muss also auch ihre (preuso-) religiösen Verknüpfungen zum Christentum in den Blick nehmen. Wir nehmen die historische Entwicklung, das Selbstverständnis sowie aktuelle Erscheinungsformen der religiösen Rechten wahr und gehen der Frage nach, welche Herausforderungen sich für die Gesellschaft sowie für die Kirche und religiöse Bildungsarbeit ergeben.

Ort
Online
Leitung
  • Dr. Katharina Scholl, Studienleiterin, Ev. Studienseminar Hofgeismar
Referent*in
  • Dr. Hans-Ulrich Probst, Tübingen
Zeitraum
Mi., 21.04.2027, Beginn 10:00 Uhr, Ende 16:00 Uhr
Anmeldung bis
06.04.2027
Zielgruppen
Ehrenamtliche, Gemeindepädagog:innen/-referent:innen, Lektor:innen, Pastor:innen, Prädikant:innen
Status
Plätze frei

Anmeldung

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Die christliche Rechte - Evangelisches Studienseminar Hofgeismar - Ausbildung und Fortbildung