Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags – auch in kirchlichen Berufen. E-Mail-Verläufe zusammenfassen, Ideen für die Konfistunde oder Jugendgruppe generieren, oder nochmal an der Sonntagspredigt schleifen: KI kann ein hilfreiches Werkzeug für die Arbeit in Kirche und Gemeinde sein.
Als Schlüsseltechnologie ist sie aber mehr als ein bloßes Arbeitsmittel neben anderen. KI verändert Arbeitsprozesse und Berufsbilder. Und sie sorgt für eine Neudefinition des Verhältnisses zwischen „Mensch und Maschine“. Für menschbezogene Berufe ist dies von besonderer Tragweite.
In diesem Kurs widmen wir uns dem, was „hinter der KI“ steckt, erproben Anwendungsmöglichkeiten und nutzen gemachte Erfahrungen zur Reflexion:
- Was geschieht, wenn ich Künstliche Intelligenz nutze?
- Welche Auswirkungen hat sie auf meine Arbeit, auf mein Denken, auf meine Haltung?
- Wie möchte ich verantwortungsvoll mit einer Technik umgehen, die entlasten kann, die gleichzeitig aber auch für Beschleunigung sorgt?
- Wie möchte ich auf Fragen nach Autor:innenschaft und Verantwortung antworten – in einem Beruf, der von Beziehung, Kommunikation und Integrität lebt?
- Wo sind meine „roten Linien“? Wie definiere ich die Räume meiner Arbeit, die „KI-frei“ bleiben sollen?
Der Kurs versteht sich als Lern- und Denkraum. Er zielt nicht auf das Vermitteln fertiger Antworten, sondern auf eine reflektierte und sprachfähige Haltung im Umgang mit künstlicher Intelligenz.