Unsicherheit, Abbrüche, Krisen, radikale Veränderungen, Transformation – diese Begriffe prägen unsere Zeit und unser gesamtgesellschaftliches Leben. Für uns als Kirche und als Kirchengestalter:innen sind diese Zeiten des Wandels eine große Herausforderung. Wie kann man eine Institution, eine Gemeinde transformieren, die ihren Wert bisher zu einem großen Teil aus ihrer Verantwortung und Kraft als Bewahrerin von Traditionen und Ritualen gewonnen hat? Und wie gelingt es, in so komplexen Zeiten die eigene Handlungsfreude und Gestaltungszuversicht am Brennen zu halten?
In diesem Kurs gehen wir gemeinsam auf die Suche danach, was in dem je eigenen Kontext veränderbar und gestaltbar ist – und was auch nicht. Wir konturieren den jeweils „gestaltbaren Rahmen“, ohne die Grenzen der eigenen Möglichkeiten zu verleugnen. Dazu arbeiten wir mit Erkenntnissen und Methoden der systemischen Beratung und Supervision an der eigenen Haltung, um den eigenen Gestaltungsraum und die eigenen Ressourcen auszuloten.