„Alle, die auf den Herrn hoffen, bekommen neue Kraft. Sie fliegen dahin wie Adler. Sie rennen und werden nicht matt, sie laufen und werden nicht müde.“ (Jes 40,31 BasisBibel) So träumt Deuterojesaja den Traum vom Fliegen als einen Traum der Gotteshoffnung, mit dem er über Jahrtausende hinweg auch andere beflügelt hat.
Welche Träume und Hoffnungen, Vorstellungen und Gedanken leiten mich in meinem Dienst, was verleiht mir Flügel? Wo bin ich selbst über mich hinausgetragen worden? Wo habe ich schon (mit)erlebt, dass Menschen Flügel wachsen, in treuem Ehrenamt und funkelnden Momenten, in Besuchsdienst und Bauprojekt, Oratorien und Kindertheater? Wie kann ich andere dazu ermutigen, sich in Richtung einer hoffnungsvollen, gottgetragenen Vogelperspektive aufzuschwingen?
In der Kirche zu leiten, ist oft ein sehr bodennahes Geschäft. Da ist viel Organisation, Verwaltung, Kommunikation, die am Boden hält oder sogar richtig runterzieht. Wir suchen und fragen nach dem, was uns in Richtung Himmel zieht und den Himmel zu uns auf den Boden finden lässt. Und wir überlegen, wie dieser Wind und Flügelschlag in unsere Gemeinden, unser gemeinsames Tun und Feiern finden kann.
Inhalte und Methoden:
- Was stärkt mich in meiner Spiritualität? Was gibt mir Kraft?
- Was ist „geistliche Leitung“? Geistliche Dimension von Leitungshandeln. Wie ist es möglich, diese Dimension im pastoralen Alltag zu leben?
- Was unterscheidet kirchliche Leitung von Unternehmensführung?
- Biografiearbeit, Exegetische Betrachtungen