Glaube ist kein alter Hut, unter dem ein Herr sitzt. Der Allmächtige bekommt die Allliebende an seine Seite. Der Heilige Geist trifft Feueratem mit Samthandschuhen. Oder etwas ganz Anderes?
Der liturgische Bauchladen ist gut gefüllt. Mit heiligen Formeln und gewachsener Sprache. Welche Worte gebrauche ich? Welche suche ich neu? Was ist Last und wo ist Lust?
In dieser Werkstatt spielen wir mit liturgischen Texten, ohne sie zu verraten. Wir träumen mit dem Stift in der Hand. Wir mixen Altes mit Neuem und spüren, was uns heilig. Wo treffen Schönheit und inklusive Sprache einander? Wo bleibt G*tt in der Schwebe ohne zu verschwinden? Wir erfinden Sätze, die nach Brot und Liebe schmecken. Gebrochen, aber glaubhaft. Ohne Phrasen, dafür authentisch und frei. Wir suchen nach Worten, die sich in Wirklichkeit verwandeln – und probieren aus, was uns berührt.
Matthias Lemme feiert Liturgien, die zwischen Gestern und Heute schweben.
Susanne Niemeyer schreibt Texte und Bücher, in denen Gott neue Namen hat.
Zusammen mit anderen suchen beide in der „Wohnzimmerkirche“ Alltagsworte für Zaubermomente.
www.kirche-ottensen.de
www.freudenwort.de
www.wohnzimmerkirche.de