Bei der Resilienzentwicklung geht es nicht darum „noch belastbarer“ zu werden wie der ewige Fels in der Brandung. Es geht vielmehr um einen wertschätzenden Blick auf das eigene Geworden-Sein. Und um Inspiration und Neugier, um Achtsamkeit und Entwicklung. Auch um Selbstsorge und Selbstmitgefühl in einer kirchlichen Leitungsposition. Was stärkt mich an Leib und Seele? Wie gestalte ich meine Beziehungen?
Während die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit ihren Dringlichkeiten anklopfen, fragen wir in kirchlichen Zusammenhängen oft nach dem „richtigen“ Weg. Wir tragen -bewusst oder unbewusst- hohe Ansprüche an unsere Werte und unser Verhalten in uns.
Dabei liegt die Wertschätzung dessen, was gelingt, häufig nicht im Fokus. Für diesen Blick auf uns selbst und unsere Kolleg*innen dienen diese Tage:
- Was macht mich heute aus?
- Wie bin ich zu der Person geworden, die ich heute bin?
- Welche Wunden haben Perlen hervorgebracht?
- Was nährt meine Wurzeln, damit mir die Kraft nicht ausgeht?
- Wie will ich meinen weiteren Weg gestalten?
Diesen Spuren werden wir nachgehen auf heilsame Weise. Es gibt Raum und Zeit sich innerlich und körperlich auszurichten. Individuelle Reflexionseinheiten, Partner*innengespräche und Zeiten im Plenum haben ihren Platz. Dabei wird konkret auf die Anliegen der Teilnehmenden eingegangen. Im Prozess gibt es eine präsente und humorvolle Begleitung mit Methoden aus gestaltorientiertem und systemischem Coaching. Dazu gibt es kurze fachliche Inputs zur Resilenzentwicklung und vertiefende Körperarbeit.