ARCHIV · Kurs | 29.08. – 02.09.2022

Hoffnung

Freiraum Theologie II

Hoffnung hat eine Zauberkraft: wo sie webt, kann Glaube Berge versetzen; wo sie fehlt, droht das Tal. Kein Wunder, dass stets nach ihr gesucht wird – auf der großen Bühne von Politik und Gesellschaft wie in den persönlichen Lebenswendungen.

Auch Pastor*innen reden von Hoffnung. Doch die christliche Hoffnung ist voraus­setzungsreich: ihr Grund liegt in der Erlösung durch Christus, ihr Ziel in der Auferstehung der Toten. Ist das heute noch vermittelbar? Braucht Hoffnung den Glauben? Und was heißt das, christlich zu hoffen?
Im Kurs suchen wir Antworten auf diese Fragen. Wir schauen auf Hoffnungsphänomene der Gegenwart und vertiefen sie in der philosophischen und theologischen ­Lektüre (Tetens, Dalferth, etc.). In Parchim begegnen wir Menschen und lernen ihre Hoffnungsprojekte kennen. In der Theolo­gischen Werkstatt entwerfen wir eigene Hoffnungsfragmente.

Inhalte und Methoden

  • A new hope: Hoffnung in der gegen­wärtigen Kultur
  • Hoffen ohne Warten, Warten ohne ­Hoffen: Hoffnung in der Spätmoderne
  • Lektüre und Diskussion theologischer und philosophischer Autor*innen
  • Begegnungen: Hoffnung in Parchim
  • Theologische Werkstatt: Hoffnungsfragmente für Liturgie und Predigtschreiben

Der Kurs ist der zweite Teil der Trilogie „Freiraum Theologie“.
Teil Drei – „Sünde“ in Berlin – findet vom 7.–11.3.23 statt.

Die Teilnahme an beiden Kursen ist sinnvoll, aber nicht verpflichtend.

Ort
Pfarrhaus Damm (bei Parchim) · Mittelstraße 1 · 19374 Damm
Leitung
  • Dr. Andreas Kubik-Boltres, Professor für Praktische Theologie, Osnabrück
  • Dr. Martin Zerrath, Studienleiter Pastoralkolleg Ratzeburg
Beitrag
Die Teilnahmekosten inkl. Verpflegung, ­Unterbringung (und Kanunutzung) betragen 230 €
Zeitraum
Mo., 29.08.2022 – Fr., 02.09.2022
Zielgruppe
Pastor:innen
  • 2 Ökumenische und gesell­schaftliche Dimension kirch­lichen Handelns
  • 3 Kern­bereiche pastoralen Handelns in der Orts­gemeinde